»Und laßt mich in den Federn.«
»Ich wußte nicht,« sagte Otten, »daß du noch für körperliche Übungen zu haben bist.«
»Nun, nun! Mach mich nur nicht gleich zum Kinderschreck. Oder bin ich schon ein solcher Falstaff?«
»Was hast du vor?« fragte Frau Amely. »Können wir über dich mitbestimmen, oder ziehst du die Siesta vor?«
»Wenn ihr mich haben wollt?«
»Bitte sehr —.«
»Sehr ermutigend klingt das nicht. Aber ich halte es den Anstrengungen des Badens zu gute. Hier ist eine gefährliche Ecke, und es muß einer schon verteufelt gut gegen den Strom schwimmen können, um in Landungsweite zu bleiben. Ja — was ich sagen wollte: Wie wär’s, wenn wir heute das Mittagessen in Königswinter nachholten, das ich bei meiner plötzlichen Abreise im Stich lassen mußte? Ihr könnt euch darauf verlassen, daß ich nicht knauserig bin.«
»Muß es gerade Königswinter sein?« meinte Otten.
»Ich bestehe nicht darauf. Aber hast du was gegen das Prachtnestchen?«
»Durchaus nicht. Bleiben wir dabei.«