»Gar nichts denken. Still. Nur deinen Kopf hergeben. So — — jetzt lieg’ ich gut ...«

Das Boot schwamm auf der Höhe des Parkes. Frau Amely fuhr auf. »Hörtest du nichts?«

»Einen Schuß —«

Sie horchten beide. Die Schüsse fielen in regelmäßiger Reihenfolge.

»Da übt sich irgendwer im Scheibenschießen,« sagte Otten, und Frau Amely legte sich in seinen Arm zurück. Ihre Augen küßten sich, bevor sich die Lippen berührten. Und während sie sich, weltvergessen, im schmalen Boot aneinander anschmiegten, pfiffen vom Ufer, Schuß auf Schuß, die Kugeln, die für ihr Herz waren. — —

»Ich gedenke morgen heimzureisen,« eröffnete Otten am Abend dem Hausherrn.

»Darin kann ich leider nicht so ohne weiteres willigen.«

»Du scherzest wohl. Ich bin über Gebühr geblieben und fühle es selbst. Es bleibt also bei morgen.«

»Und wenn ich dich bäte? Du hast mir lange nichts mehr zu Gefallen getan. Ich möchte — deinen guten Willen sehen.«

»Ich kann nicht, Lüttgen.«