»Wer will?« wiederholte Lüttgen und erhob seine Stimme. »Keiner? Wahrhaftig keiner? Auch du nicht, Otten?«

»Was soll das heißen?«

»Das soll heißen, daß ich dabei bin, meinen alten Vorrat abzustoßen, mein Lager zu räumen. Verstehst du das?«

»Setz dich. Dir ist der Wein in den Kopf gestiegen.«

»Also betrunken. Möglich, daß ich das nicht erst heute bin. Aber ich gebe dir mein Wort: keinen roten Groschen gäbe ich in diesem Augenblick für deine hellseherische Nüchternheit.«

»Bist du zu Ende?«

»Sofort. Du brauchst nur zu sagen, ob du willst. Weshalb zögerst du? Ihr seid euch doch schon lange einig.«

»Das ist nicht wahr!« rief Frau Amely. Totenblaß kauerte sie in ihrem Stuhl.

»Ich bitte um Verzeihung. Was ist nicht wahr? Daß du ihn mehr liebst als dein Leben?«

»Es ist nicht wahr!« — — —