»Komm, komm — —!«

Oben in ihrem Zimmer kniete sie vor der Kleinen nieder und nestelte ihr das Mäntelchen aus. »Mir solch eine Angst zu machen. Wegzubleiben. Ohne Erlaubnis ...«

»Aber ich hab’ doch den Vater gesehen!«

»Das konntest du doch gar nicht wissen, als du fortliefst. Ich hab’ dir doch nichts gesagt.«

»Ja, weshalb hast du mir denn nichts gesagt?«

»Weil der Vater dich überraschen wollte. Weil er sehen wollte, wie artig du seist. Ganz erfrorene Hände hast du und dazu die heißen Backen. Wo bist du denn nur gewesen?«

»Am Gürzenich, den Vater sehen,« beharrte sie.

»Aber doch nicht bis jetzt, Kind. Das ist doch schon so lange her.«

»Dann sind der Laurenz Terbroich und ich auf der Hohestraße gewesen. Der Laurenz wollt’ mir die schönen Läden zeigen mit den Weihnachtsausstellungen.«

»Herrgott, in dem Gewühl!« Und plötzlich schlang die Frau die Arme um die feingliedrige Kindergestalt.