»Ja, Heinrich. Möchtest du etwas?«

Heinrich Koch trat ins Zimmer. Mit schnellen Schritten ging er auf den Freund zu. »Ja, Joseph. Aber nicht ich allein.«

»Was sagst du? Sei nicht so geheimnisvoll.«

»Joseph, es ist jemand angekommen.«

»Ich bin für keinen Menschen zu sprechen.«

»Und wenn es — Maria wäre?«

Der Stuhl kratzte über den Fußboden. Dann war es still.

»Joseph, deine Frau ist gekommen.«

Er wehrte heftig ab. Ein Angstgefühl schnürte ihm die Kehle zu. Feucht fühlte er es auf seiner Stirn. Nur jetzt nicht, nur jetzt nicht! Darauf war er nicht vorbereitet, dazu hatte er mehr Sammlung nötig als zu einem Kirchgang.

»Darf sie eintreten? Sie wartet auf der Diele.«