»Wo wirst du die Nacht über bleiben? Ich habe dich vertrieben.«

»Ich kampiere auf dem Sofa nebenan. Das geht sehr gut. Wir lassen die Türe auf, und du brauchst nur zu rufen, wenn du irgend etwas wünschest.«

»Laß dir von der Wirtschafterin Decken geben. Es wird dir kalt werden.« Ihre Schultern bebten.

»Mach dir doch keine Gedanken um mich, Liebste.«

»Liebste — —,« murmelte sie.

»Ich besorge dir noch schnell einen heißen Tee,« sagte er aufgeregt. »Wir werden die Erkältung schon aus dem Felde schlagen. Du hast nun genug gelitten.«

Sie sah ihm mit glänzenden Augen nach, als er das Zimmer verließ. Unten traf er den alten Klaus, Heinrich Koch und die Wirtschafterin. Er verständigte sie mit wenigen Worten und setzte sich schweigsam neben den Herd, um auf den Tee zu warten. Als er wieder hinaufstieg, kam Koch ihm nach. »Kann ich dir behilflich sein?«

»Ich danke dir. Ich hoffe, sie wird bald einschlafen.«

»Du, Joseph, ich warte hier unten.«

»Willst du nicht auch zu Bett? Es ist spät.«