Da stand der Dom und reckte seine Schwurfinger. Und Otten reckte sich auch, verließ den Bahnhof und betrat seine Vaterstadt.
Er war in ein Tollhaus gekommen. Der Kehraus des Karnevals wirbelte durch Straßen und Gassen. Heute noch leben wir, morgen schon sterben wir. Genießt, genießt! Der Aschermittwoch wartet vor der Tür.
»Fastelowend kütt eran,
Spille mer op der Büsse.
Alle Mädcher kriegen ’ne Mann,
Ich un och min Söster!«
sang ihm eine wilde Schar Kostümierter, heiser von den Strapazen der Festtage, das alte Karnevalsliedchen in die Ohren, und eine andere Schar nahm gellend die Weise auf:
»Dä Fastelowend kütt eran,
Wat gitt dat Freud und Loß!
Jitz schaff mer sich ’ne Flaabes an,