»Für mein Kind,« sagte Otten eisig, »könnte ich noch etwas ganz anderes, als meine sogenannte Lebensweisheit über den Haufen werfen. Merken Sie sich das.« Er lenkte ein. »Aber das vermögen Sie noch nicht zu verstehen. Sie müßten sein wie ich und ein Leben gelebt haben wie ich. Ich will nicht zu streng mit Ihnen ins Gericht gehen.«

»Ich könnte Sie auch nicht als Richter anerkennen. Es gäbe Frauen genug, die ich gegen Sie anführen könnte.«

»Sie reden von anderen Menschen und ich rede von meiner Tochter, Herr.«

»Nun ja?«

»Von meiner Tochter! Das ist ein Unterschied!«

»Das ist, wenn Sie gestatten, ganz einfach unlogisch.«

»Es ist meine Logik, weil es meine Tochter ist. Es würde mich um Ihretwillen sehr betrüben, wenn Sie sich dieser Logik verschlossen zeigen sollten.«

Sein Blick wich nicht von Terbroich, dessen Gesicht sich unwillig färbte. »Dieser Logik bin ich nicht gewachsen.«

»Sie gedachten, morgen mit meiner Tochter eine Reise nach dem Süden zu unternehmen.«

»Wer behauptet das?«