»Wollen Sie in sich gehen? Wollen Sie mit mir kommen und sich als anständiger Mensch erweisen?«

»Ich gebe Carmen frei.«

»Wie großartig! Meine Tochter, Herr! Man verfügt nicht über Dinge, die einem nicht gehören.«

»Ich verfüge. Das ist meine Erklärung.«

»Soll das heißen?« —

»Ja,« sagte Laurenz Terbroich und hielt das Glas gegen das Licht.

Joseph Otten trat an den Tisch. Seine Hand berührte die Broncefigur der Venus. »Terbroich, Sie wissen nicht, was Sie sagen. Sie sprechen von meiner Tochter.«

»Ich weiß das sehr wohl. Aber ich bin mir selbst der Nächste.«

»Und Sie wagen es, sich ein Geschenk zu erschleichen, das für ein Leben ist? Zu erschwindeln?«

Laurenz Terbroich zuckte mit den Achseln. »Diese allzu seriöse Behandlung —«