»Da sind wir,« sagte er. »Gute Nacht, Carmen.«
»Gute Nacht, Moritz.« Sie überlegte. »Ich möcht’ dir einen Kuß geben, aber wenn’s der Laurenz erfährt —« Sie lief ins Haus, und Moritz Lachner war zufrieden, daß sie doch den Wunsch gehabt hatte, und trollte sich heim. — — —
Weihnachten ging vorüber. Täglich fegte der alte Klaus knurrend den Schnee vom Trottoir, um nicht von der Polizei in Strafe genommen zu werden. Und eines Tages zog er sich seinen altväterischen Bratenrock an. Ohne daß die Öffentlichkeit davon erfuhr, sollte er mit aufs Standesamt. Er und der Herr Professor Koch fungierten als Zeugen.
Es war am Abend des Tages. Joseph Otten saß im Zimmer seiner Frau. Sie hatte den Arm um ihn gelegt.
»Nun? Zufrieden, Maria?«
»Jetzt bin ich wunschlos.«
»Mein altes Mädchen, wer kann sich vor seinem Tode glücklich preisen?«
»Ich, Joseph. Das Leben hat mir sein Schönstes gegeben.«
»Bin ich das?«
»Ach du — nicht spotten jetzt ...«