»Sag nur nach Abenteuern. Herr Gott, ich bin ein Vagabund!«

»Du kannst doch nichts für dein Blut, Joseph. Vielleicht lieb’ ich dich deshalb noch mehr. Die Sorgenkinder liebt man am meisten. Und du machst ja auch kein Hehl aus deinem Blut. Du hast den Mut — du zu sein.«

»Landstreichermut,« sagte er, aber er lachte bereits.

»Wie lange hab’ ich dich nicht so lachen sehen. Schon deshalb.«

»Die schlechtesten Ehemänner haben die besten Frauen. Es muß wohl des Ausgleichs wegen sein, denn die Welt ist harmonisch.« Er erhob sich, und auch sie hatte sich erhoben. »Ernsthaft, Maria, du rätst mir selbst — mal wieder eine kleine Fahrt zu wagen?«

»Groß oder klein, ich rat’ es dir.«

»Frau, Frau! Was für ein Prachtgeschöpf hab’ ich an dir gefangen!«

Er preßte sie in seine Arme, und sie hielt sich an seinen Schultern. »Nur eins, Joseph —«

»Frag mich.«

»Nicht wahr, Joseph, — es war doch — ein schöner Winter zu Haus?«