»Seit Tausenden von Jahren. Seit Erschaffung der Welt. Ich bin der erste Mann, und Sie sind das erste Weib. Nichts anderes gibt es. Nichts als das Paradies und diese Stunde.«
Sie bog sich zurück. »Gut, daß wir allein sind. Ich log.«
»Das tat auch das erste Weib, und es schadete ihrer Schönheit nicht.«
»Als ich Sie gestern sah, wollte ich Sie erobern. Es ist mir geglückt.«
»Euch erobern zu lassen, habt ihr verlernt. Aber ich lasse mir mein Recht nicht nehmen.«
»O — nicht so stolz. Unsere Zeit ist gekommen.«
»O — nicht so stolz. Sie wird an Fahnenflucht zu Grunde gehen. Mit Wonne. Lesen Sie Aristophanes.«
»Selbst Männer führen heute die Sache der Frauen.«
»Sie sind auch danach. Herostratennaturen, die anders nicht von sich reden machen können und im trüben fischen.«
»Ach,« machte sie, »ich dachte, man müßte euch großen Männern imponieren. Wie fang’ ich’s an?«