»Fand er solch ein Mädchen?«

»Mein Namensvetter war schlauer als ich. Er hatte es sich gleich mitgebracht.«

»Armer Enrico,« spöttelte sie.

»Meinen Sie – mich? Hierher! Hiergeblieben! Na, warten Sie, wenn ich erst auf die Beine komme.«

Wieder ging draußen ein Sturm. Er pfiff über das Meer und verfing sich wütend brüllend in den Felsen.

Sie saßen sich am Tisch gegenüber, die Lampe zwischen sich. Seit wenigen Tagen war er auf.

»Bei solchem Unwetter landete ich,« sagte der Genesende.

»Das taten meine Vorfahren auch, wenn sie als Sieger kamen.«

»Werd’s mir merken.« Er schaute sie unter der Lampenglocke an. »Übrigens – Ihre Vorfahren?«

»Waren die Herren Positanos. Die alte Francesca weiß es, und ich weiß es. Man nennt mich daher noch ›Giuditta Africana‹.«