»Erzähle doch …«

»Jetzt schneiden sie daheim das Korn. Dann folgt die Kartoffelernte. Wie schnell die Zeit da sein wird.«

»Was plagst du dich um Korn- und Kartoffelernte? Du bist doch kein Landmann.«

»Nein, aber Offizier bin ich – nein, nein: war ich. Ich seh’ die Stoppelfelder und den Brachacker. Die Schwadronen ziehen aus mit klingendem Spiel. Es geht ins Manöver. Ach was – ich bin ja doch nicht dabei.«

»Du gehörst mir, Enrico,« sagte sie mit zitternder Stimme.

Er nickte. –

Seit Wochen lag der Schirokko wie ein glühender Hauch über Land und Meer. Der Deutsche sprach nicht mehr. Er sah an Giuditta vorbei. Und sie wußte, daß er unablässig grübelte. Längst hatte sie begonnen, jeden Zug in seinem Gesicht zu belauschen. Da trat sie vor ihn hin.

»Du küssest mich nicht mehr, Enrico. Du sehnst dich heim.«

»Ich muß – fort!« stieß er hervor.

»Mit mir –?«