»Nun sind wir allein,« sagte der alte Herr, sicherte noch einmal an den Türen und ließ sich zufrieden in einem Sessel nieder.

Ihm gegenüber saß Martin Opterberg. Beide rauchten sie schweigend.

»So eine Gesellschaft muß dich ein Heidengeld kosten, Martin,« nahm endlich der alte Herr das Wort.

Martin Opterberg zuckte nur mit den Achseln.

»Nun ja, du hast es ja dazu. Sabine erzählt Wunderdinge von deinem Vermögen und den Rieseneinkünften aus deiner Werft. Zum Beispiel der letzte Schiffsverkauf. Stimmt’s?«

Martin Opterberg strich die Asche der Zigarre ab.

»Am einfachsten ist, du nennst mir ohne Umschweife deinen Wunsch.«

»Meinen Wunsch? Ich habe keinen Wunsch. Aber da du dem Ton vertraulicher Aussprache den Geschäftston vorzuziehen scheinst, so will ich dir ganz gegen meine Absichten auch hierin folgen. Sabine hat mir aus ihrer Brautzeit noch einige Rechnungen hinterlassen. Für Kleider, Hüte, Leibwäsche und was so eine kleine Schönheit braucht. Die Leute haben vier Jahre gewartet und wollen nun bezahlt sein.«

»Vier Jahre?« fragte Martin Opterberg und nahm die ihm hingestreckten Rechnungen entgegen. »Meine Verlobung und meine Heirat sind erst zwei Jahre alt. Da steckt ein Rechenfehler.«

»Es ist alles in Ordnung,« widersprach der alte Herr. »Das Kind hatte doch die Kleider und den ganzen anderen Staat mit auf die Verlobungsfahrt zu deiner lieben Frau Mutter.«