»Aus beidem heraus, Mutter. Hab keine Sorge um mich. Grüß das Theresel.«

Ein kleines, braunhaariges Mädchen kam im Hause Attermann zur Welt, und Christoph Attermann erschien in Person bei Martin Opterberg, um es ihm anzukünden.

»Die Frauen haben mich als das überflüssigste Möbel vor die Türe gesetzt,« berichtete er dem Freund, den er sogleich auf dem Werftplatz aufgesucht hatte. »Sie lassen dich grüßen, und das Theresel schickt dir einen Kuß von deinem Patenmädel. Am besten, du holst ihn dir selbst.«

Dann aber schritt er stillforschenden Auges die Werft entlang. Sein fachmännischer Blick erkannte das Große, das hier aus dem Kleinen geschaffen war und rastlos weiter geschaffen wurde.

»Martin — ich streck’ die Waffen vor dir.«

»Ich schaff’s nicht mehr allein, Christoph. Ich brauch’ einen Mann an meiner Seite, der denkt, fühlt und handelt wie ich. Wie wär’s, Christoph? Zu zweit planen und in eins vollbringen.«

»Komm heim, Martin. Mir schwindelt der Kopf.«

Den Rhein zu Füßen schritten sie in tiefer Glücksstimmung dem Wohnhause zu. Die Brüder von einst. Frau Christianes Buben.

»Du kommst in ein leeres Haus,« entschuldigte Martin Opterberg, als weder die Hausfrau noch eins der Mädchen zur Stelle war und der Hausflur von ihren Schritten widerhallte, »aber nun wollen wir es füllen.«

»Das also ist dein Arbeitszimmer,« sagte Christoph Attermann, trat ein und blickte sich ehrfürchtig um.