Martin Opterberg stand im Türrahmen hinter ihm. Sein Herz lachte. Hier war Verstehen, ein Verstehen auf den ersten Blick und ohne schmückende Worte.
»Ja,« erwiderte er mit einem starken Atemzug, »dies ist mein ungestörtes Heiligtum. Hier hinein schaut niemand als nur ich.«
Christoph Attermann wandte ihm das bärtige Antlitz zu.
»Nicht deine Frau?« fragte er ernst. »Nimmt sie denn nicht Anteil an deinem Geistesflug?«
»Meine Frau?« wiederholte Martin Opterberg, als verstünde er nicht. Ein hartes Lachen kam ihm über die Lippen. »Meine Frau bleibt lieber auf der Erde, wo’s am lustigsten ist.«
Und mit einem Male reckte sich sein Kopf, reckte sich sein Körper. Alle seine Glieder spannten sich. Sein ganzes Wesen war ein einziges Horchen.
»Was ist dir, Martin?«
»Still. Rühr dich nicht.«
»Geht es um in deinem Haus?«
»Nur unreine Geister gehen um. Kein Wort mehr.«