»Hast du sie genau gesehen, Christoph?«
»Den Fremden vergess’ ich nicht, so lang ich leb’. Die andere war die Sabine Barthelmeß.«
»Die Sabine Barthelmeß. Das gab dir ein Gott ein. Sabine Barthelmeß. Nicht Frau Opterberg. So heißt nur noch die Mutter.«
»Was willst du tun, Martin —?«
»Das, was den beiden zukommt, Christoph.«
»Kein Blut, Martin!«
»Geh jetzt!«
»Kein Blut. Nur die Mutter heißt Frau Opterberg. Du hast es gesagt.«
Die Worte stolperten von ihren Lippen, hasteten durch die Leere …
Martin Opterberg wandte dem Bruder das Gesicht zu. Es war weiß vor niedergehaltener Erregung, aber die blauen Augen hatten sich dunkel gefärbt.