Der Druck der kaiserlichen Rechten war eisern. Die Kraft des verstümmelten linken Armes hatte sich dem rechten mitgeteilt. Martin Opterberg ertrug unbeweglich den Druck.
»Jawohl, Euer Majestät. Ich bin wieder verwendungsfähig.«
»Hinter dem Schreibtisch oder hinter dem Feind her?«
»So Gott will, hinter dem Feind her, Euer Majestät.«
Der Kaiser nickte ihm zu und gab die Hand frei. Über die Schulter zurück befragte er den Generaladjutanten: »Können wir fahren?«
Der Leibjäger bot ihm die Hand zum Einstieg. Der Generaladjutant nahm zur Linken des Kaisers Platz und wies Martin Opterberg den Vordersitz an. Im zweiten Wagen saß das Gefolge, im dritten Jäger und Leibwache. Hinaus glitt es zum Tor und in die winterliche Landschaft hinein.
Des Kaisers Augen gingen lebhaft in die Runde.
»Ob wir nun bald ein anderes Bild zu sehen bekommen?«
»Der Marschall sagt ›ja‹, Euer Majestät.«
»Wenn’s Hindenburg sagt, ist es so gut wie geschehen.«