»In einer Stunde, Traud, kommt der Mittagsschnellzug und holt mich nach Berlin. Wirst du mit zum Bahnhof gehen?«
»Nein, Klaus. Wir trennen uns ja gar nicht.«
»Ich hätte gern als Letztes einen Blick von dir mit mir genommen. Aber du hast recht, und es muß auch ohne das Symbol gehen!«
Und sie sah ihn lange an und ließ die Finger im leisen Anschlag durch die Sonne gleiten und nickte ihm zu.
»Ich lass' dir den Walter, Traud. Laß ihn zuweilen zuhören, wenn du spielst, und zusehen, wenn soviel Sonne im Zimmer ist.«
»Ja, Klaus.«
»Marianne hat ihm nicht viel Heiterkeit mitgegeben, und ich saß wie ein rechter Streber zwischen den Büchern und wurde abends von Marianne in den Gesellschaften – vorgezeigt. Da blieb nicht viel übrig für den Jungen. Und doch ist soviel Ungehobenes in ihm und soviel Quellenreichtum, der übersprudeln möchte, wie in jedem jungen Menschen.«
»Er ist ja dein Sohn, Klaus.«
»Er ist es wohl noch nicht, aber ich möchte, daß er es wird. Mein Sohn.«