Er hielt sie ganz fest, und in ihre Augen hinein sagte er: »Daß wir noch so jung sind, Traud.«
»Daß wir noch eine so lange, lange Wegstrecke vor uns haben, Klaus.«
»Leb wohl, Traud. Das ist kein Abschied. Das ist ein Dank aufs Wiedersehen.«
»Auf Wiedersehen, du – –«
Ein paar Schritte tat er und kehrte um, nahm ihr Gesicht in seine Hände und blickte tief in ihre Augen.
»Ich mußte noch einen Blick in meinen Garten werfen.«
Dann ging er.
Sie hörte seinen Schritt die Treppe hinaufgehen und wieder herabkommen. Band um, Mütze auf, sah sie ihn elastischen Schrittes über die Straße schreiten, den Sohn neben sich, der seine Farben trug. Und Klaus Kreuzer schritt zum Bahnhof und fand die Couleur vollzählig versammelt und die alten Herren, die vom Feste noch übriggeblieben waren, und er ging von einem zum anderen und schüttelte allen die Hand.
»Wiederkommen! Wiederkommen!«