Immer noch fuhren die Tramways nicht ...

Herr Dr. Bürstenfeger war mittlerweile aufgestanden. Er beglückwünschte Carlos zu seinem Geburtstag, die Knaben dankten für das schöne Geschenk; darauf gingen sie ins Eßzimmer, um zu frühstücken.

Auf dem Gang hörten sie die Köchin laut und aufgeregt sprechen.

Herr Dr. Bürstenfeger stand auf, um zu hören, was geschehen war.

Ganz aufgelöst erzählte sie, man hätte sie nicht auf den Markt gelangen lassen, die Plaza sei mit Militär besetzt, Kanonen stünden dort, das Pflaster sei ausgehoben.

„Revolution!“ sagte Mauricio, der Diener aus Galicien.

„Waas ...!“ entgegnete Herr Dr. Bürstenfeger.

„Das ist die Revolution!“ riefen Carlos und Nicolás und stürmten nach dem Balkon.

Auf der Plaza aber krachte eine Salve, daß die Fenster klirrten; das war der Beginn. —

Es dauerte eine geraume Weile, bis Herr Dr. Bürstenfeger sich von seinem ersten großen Schreck erholt hatte, sofort aber nahm er die Knaben unter seine Obhut.