Von Zeit zu Zeit ermahnte er sie, die Bissen nicht, wie es ihre Gewohnheit war, hinunterzuschlingen, sondern ordentlich zu kauen. Bei der schaukelnden Bewegung des Dampfers seien die Magen ohnehin nicht sehr aufnahmefähig.

Der fröhliche Priester, der Herrn Dr. Bürstenfeger gegenübersaß, sah ihn einige Male verstohlen an und zwinkerte dann den Knaben zu.

Carlos und Nicolás schauten ihren Lehrer an; er war noch bleicher als vorher; es war ihnen klar, er war seekrank. Sie hatten großes Mitleid mit ihm, aber zugleich dachten sie: Wenn das andauert, haben wir keine Schule!

Sie hatten kaum fertig gegessen, als Herr Dr. Bürstenfeger aufstand und sagte: „Gehen wir auf Deck, die Luft ist dort besser!“

„Ach diese Schiffsgerüche!“ seufzte er auf der Treppe und blieb eine Zeitlang stehen.

„Es riecht nur nach Teer“, meinte Nicolás.

Oben irgendwo stand ein Froschspiel. Carlos und Nicolás nahmen es sofort in Beschlag.

Herr Dr. Bürstenfeger marschierte mit langen Schritten auf Deck auf und ab.

Nun stieg eine Dame aus einem Städtchen in Patagonien die Treppe hinauf. Den Kopf hatte sie in einen schwarzen Schal gewickelt, ihr Gesicht war gelbgrün.

Schwankend ging sie auf ihren Reisestuhl zu, der sich in der Nähe von Carlos und Nicolás befand, blieb plötzlich stehen, blickte zu Boden, ächzte, ging dann einige Schritte nach der Seite und beugte sich über die Reling.