Der Herr mit der Reisemütze jedoch rief: „Um Himmels willen, wissen Sie denn immer nur von solch unheimlichen Dingen zu reden? Sie verderben einem ja die ganze Reisefreude!“

„Niemandem will ich die Reisefreude verderben, ich schweige!“ rief der Herr mit der Glatze aus, wobei er ein unheimliches Gelächter erschallen ließ.

„Der Herr macht keine Späße“, sagte Carlos leise und erschrocken zu seinem Bruder.

„Nein, er macht keine Späße“, antwortete Nicolás.

Beide sehnten sich jetzt nach dem fröhlichen Priester, weil er so lustig war, und sie gingen ihn suchen.

Er lag weiter vorn auf seinem Reisestuhl und schlief.

Die Knaben wollten ihn nicht wecken. Da das Froschspiel sie bereits langweilte, gingen sie nach Zwischendeck, um die Emigranten zu sehen.

Viele hundert Menschen waren dort beisammen: Italiener, Spanier, Basken; Leute aus allen möglichen Nationen.

Sie standen umher, saßen auf Kisten und Säcken oder lagen auf der Erde ausgestreckt mit einem Bündel als Kopfkissen. Manche waren seekrank; einige hatten sich übergeben, auf dem Platze, wo sie waren.

Im großen und ganzen aber war Lustigkeit. Man schwatzte laut, man sang, es wurde Gitarre gespielt. —