Bald waren sie aus dem Innern der Stadt heraus und fuhren dem Meere entlang, an vielen schönen Gärten und bunt aufgeputzten Villen vorbei.

„Seltsam kindlich exotische Farbenfreudigkeit“, murmelte Herr Dr. Bürstenfeger.

Carlos und Nicolás wetteten, wer von ihnen die meisten Neger zählen könnte, bis zur nächsten Ecke. Carlos sah nach rechts, Nicolás nach links.

„Zehn“, rief Carlos aus.

„Vierzehn“, rief Nicolás, er hatte gewonnen: denn gerade in dem Augenblick kamen sechs Negerweiber um die Ecke.

„Was zählt ihr da?“ fragte Herr Dr. Bürstenfeger.

„Neger“, antworteten Carlos und Nicolás.

Herr Dr. Bürstenfeger schüttelte den Kopf. „Ist das euer ganzes Interesse an dieser Stadt? Was seid ihr kindisch!“

Eine Trambahn, von Maultieren gezogen, kam ihnen entgegen. Eine Militärkapelle saß auf den Bänken. Der Kapellmeister schwang stehend den Taktstock: er hatte eine Nelke hinter dem Ohr; grell erklangen die Blechinstrumente, die Pauke dröhnte. Immer ohrenbetäubender wurde der Lärm.

Ein mit Steinen beladener Karten kreuzte die Schienen und brachte die Trambahn zum Stehen.