Als sie auf der Station anlangten, war die Bahn zur Abfahrt bereit. Es fuhren nur wenige Passagiere.
Sie stiegen ein; mit starkem Rütteln fuhr die Zahnradbahn die Höhe hinauf. Bald hatten sie die Stadt unter sich, weit dehnte sich die Bai.
„Die Luft wird immer leichter, welche Wohltat!“ rief Herr Dr. Bürstenfeger aus.
Auf der Station Silvestre stieg ein brasilianisches Ehepaar mit einem Knaben und einem kleinen Mädchen ein und nahm ihnen gegenüber Platz.
Man fuhr durch den Wald. Links sah man das Meer durch die Wipfel der Bäume schimmern.
Carlos und Nicolás dachten: das ist ja viel schöner als in Paraguay!
Herr Dr. Bürstenfeger erhob sich plötzlich von seinem Sitz und rief begeistert aus: „Unsere Erwartungen sind nicht getäuscht worden: blickt in diesen Abhang, welche Pflanzenwelt! welch grandiose Verwirrung von Schönheit!“
Die brasilianische Dame starrte Herrn Dr. Bürstenfeger mit ihren großen braunen Glotzaugen an; dann hielt sie sich das Taschentuch vor den Mund und kicherte.
„Karl und Nikolaus,“ rief Herr Dr. Bürstenfeger und schnellte noch mal von seinem Sitz auf, „seht mir jetzt mal dorthin, die baumhohen Farne, die mit Früchten beladenen Bananenbäume und die Orchideen dort! — Wirklich ein generöses Land, wo die Schmarotzer Orchideen heißen!“
Die brasilianische Dame kicherte immer mehr. Auch der kleine Knabe und das kleine Mädchen lachten.