Auf der Station Silvestre stiegen Herr Dr. Bürstenfeger und Carlos und Nicolás aus. Zu Fuß auf schattigen Wegen gingen sie nach dem schönen Hotel auf dem Berge Santa Teresa mit dem Ausblick auf die Bai.

Hier wollten sie die Nacht verbringen.

Herr Dr. Bürstenfeger begab sich auf sein Zimmer, um Toilette zu machen, Carlos und Nicolás trieben sich im Garten umher.

Der Himmel begann sich langsam zu trüben ...

Es war nach dem Nachtessen. Jenseits der Bai über den Bergen von Petropolis ragte eine mächtige Wolkenbank; dahinter wanderte unsichtbar der Mond. Am ganzen Himmel hingen zerfetzte Wolken.

Grell leuchteten unten am Strande bei Botafogo die Lichter der Landesproduktenausstellung. Die Bai war dunkel.

Herr Dr. Bürstenfeger und Carlos und Nicolás saßen im Garten unter einem Mangobaum.

„Wie schade,“ sagte Herr Dr. Bürstenfeger, „daß die herrliche Mondnacht uns so verdorben worden ist!“

Aus dem Salon des Hotels ertönte jetzt ein Nocturno Chopins.

„Horcht,“ sagte Herr Dr. Bürstenfeger und ergriff Carlos’ und Nicolás’ Hände ... „so schön hörte ich noch nie Chopin spielen!“