Stumm lauschten sie, bis das Nocturno zu Ende war.
Gleich darauf erschien am hellerleuchteten Salonfenster ein junger Mann. Er trug Smoking, sein Gesicht war blaß und von Pockennarben zerrissen.
Lange starrte er nach der Wolkenbank.
Plötzlich streckte er die geballten Fäuste nach ihr aus und schrie laut: „Mond, Mond, Mond!“
Einige Damen und Herren, die am Gartengeländer standen, und auch Herr Dr. Bürstenfeger und Carlos und Nicolás schauten erstaunt und erschrocken zu ihm hinauf.
„Mond, Schmierenschauspieler,“ schrie er nochmals, „was stehst du hinter deinem Vorhang, wartest du noch auf Publikum?“
Vier deutsche Exporteure aus Buenos Aires, Herr Hurtwig, Herr Drumke, Herr Kitzian und Herr Krause, Inhaber starker Firmen, und Herr Schurtzenjager, ein deutscher Bankier aus London, die auf dem gleichen Schiff mit ihm die Reise gemacht hatten, traten nun aus der Hoteltüre heraus und stellten sich unter einer Gruppe von Königspalmen auf.
Eine Weile verging. Unter den Damen und Herren war Bewegung und Geflüster.
Die Wolkenbank färbte sich am Rande silbern, der Mond erschien. Bald erstrahlte die Bai.