„Seht mir diese Knaben!“ Der Chinese lachte und schlug sich auf die dicken Schenkel; das Gesicht, das er dabei machte, war so komisch, daß auch Carlos und Nicolás in Lachen ausbrachen.

„Was hast du in deinem Bündel?“ fragte Carlos nach einer Weile.

„Zwei Hemden und eine Hose; ich bin auf Reisen.“

„Weite Reisen?“

„Ich gehe von Gut zu Gut und suche mir eine Stelle als Koch. Meine Herrschaft hat ihr Gut verkauft und ist ausgezogen; da bin ich auch ausgezogen. Könnt ihr einen Koch bei euch brauchen, ihr Buben?“

„Nein“, sagte Carlos. Gleich darauf aber durchzuckte ihn ein Gedanke: „Wir können dir aber eine andere Stelle verschaffen.“

„So. Eine andere Stelle? Und die wäre?“

„Du könntest unsere Tiere pflegen, denn sonst müssen sie fort. Ich will Mama sagen, daß man dir so viel bezahlt wie einem Koch. Kannst du Tiere pflegen?“

„Gewiß; aber was für Tiere sind’s, ihr lieben kleinen Knaben?“

„Verschiedene; wenn du mit uns nach Hause kommst, wirst du sie sehen.“