Sie stiegen ab, Carlos zog Schuhe und Strümpfe aus und watete im Wasser.
Nach einer Weile rief Nicolás hinüber: „Hast du was gefunden, Carlos?“
Carlos antwortete nicht, er starrte krampfhaft nach dem Grunde, er glaubte, ein kleines Kind zu sehen.
Lange suchten sie, aber sie fanden kein Brüderchen.
Nicolás stand vor zwei zerschlagenen Straußeneiern, von plötzlicher Melancholie befallen.
„Wir haben kein Glück“, sagte Carlos sehr niedergeschlagen, und sie kehrten zu Pepito zurück.
Er schlief nicht mehr, er lag da mit großen offenen Augen, den Blick ernst staunend zum Himmel gerichtet, und um ihn herum weideten Strauße, Hirsche, Rinder und Pferde.
Carlos und Nicolás hoben ihn auf und ritten zum Puestero zurück.
Sie hatten beschlossen, es Miguelito wieder zurückzubringen, weil es doch sein Brüderchen war.
Miguelito kauerte vor der Hütte, der Tausch hatte begonnen, ihn zu reuen, auch hatte ihn Blanco in den Finger gebissen.