Sie gingen mit ihrem Gesuch zu anderen Leuten, die ein Gewehr hatten, wurden aber überall gleich höhnisch abgewiesen.
Nachmittags hörten sie, der Capataz und viele andere seien nach den Inseln gefahren, um den Jaguar zu töten. Abends aber kehrten sie unverrichteter Sache zurück.
Und es war ein Trost für die Knaben.
Nachts hörte man wieder den Jaguar brüllen. Aber am Morgen ganz in der Frühe weckte Carlos seinen Bruder: „Weißt du was, reiten wir zu Benito, er wird uns sicher sein Gewehr leihen.“
Benito war Capataz auf dem Nachbargut und ein guter Freund von ihnen.
Es waren jedoch sechs Meilen bis zu ihm und mittags wollten sie wieder zurück sein.
In gestrecktem Galopp, mit kurzen Unterbrechungen, ritten sie die Hälfte des Weges, ließen die Pferde ausschnaufen und machten dann gleich schnell die zweite Hälfte.
Benito war mit einigen Knechten draußen bei den Herden, beschäftigt, neugekauften Rindern die Marke aufzudrücken.
Auf Feuern, die in Abständen brannten, glühten die Eisen.
Die Tiere wurden mit dem Lasso gefangen, zu Boden geworfen und dann brannte man ihnen die Namenszeichen des neuen Besitzers auf die Seite.