Dupont sagte nichts, er sah ihn an. Er schämte sich vor Gonzales, von dem er wußte, daß er ihn verachtete.

Das Absuchen des Ufers blieb erfolglos; man fuhr nach den Inseln unter allgemeiner Besorgnis, das Boot würde nicht standhalten.

Die erste Insel wurde nach allen Richtungen durchstreift, jedoch ohne Ergebnis.

„Ich fürchte, wir schießen den Tiger nicht,“ sagte Carlos leise zu Nicolás, worauf Nicolás erwiderte: „Sei ruhig, wir werden ihn schießen, erinnerst du dich nicht an den Meteor?“

Man landete auf der zweiten Insel. Vorn ging der Franzose, hinter ihm Carlos, dann Nicolás, und es folgte Gonzales, alle drei tief gebückt, wie es Dupont befohlen hatte.

Einmal rührte sich etwas im Schilf, Dupont schoß ab, und von der entgegengesetzten Seite, von der Mitte der Insel zu, erhoben sich schreiend Wildgänse und strichen gen Norden.

Die Expedition auf der dritten Insel blieb gleichfalls erfolglos, und es war inzwischen Mittag geworden, und die Hitze war kaum zu ertragen.

Nachdem man auf Anraten von Gonzales die Kanoe ans Land gezogen hatte und das Loch im Boden, so gut es ging, mit Gras und Schilf verstopft hatte, fuhr man, um sich etwas auszuruhen und einen kleinen Imbiß zu nehmen, zum Italiener Barruchi, der weiter oben auf dem Festlande, nicht weit vom Ufer, seine Hütte hatte.

Als sie da ankamen, saß der Italiener auf einem Holzklotz und kaute Tabak; vor ihm auf der Erde lag der Jaguar, den er heute erlegt hatte ...

Carlos und Nicolás waren starr, Dupont entsetzt, der Italiener lächelte mit selbstverständlicher Miene, Gonzales lachte stumm in sich hinein ...