Der Hauslehrer ging mit den Knaben in der Stadt spazieren, er ging später in seinem Zimmer auf und ab über eine Stunde lang, von einer Aufregung ergriffen, die immer mächtiger wurde ...

Es war nach Mitternacht, als er sich zu Bett legte. Kaum war er im Bett, als er wieder aufstand und sich anzog; er drückte den Kopf an eine Fensterscheibe, würgte die Tränen hinab, die ihm gewaltsam in die Augen drangen, und ballte die Fäuste.

So war Herr Dr. Bürstenfeger noch nie gewesen.

Er setzte sich aufs Kanapee und pfiff mit einer fürchterlichen Miene ein lustiges Liedchen.

Dann zog er sich rasch aus und warf sich aufstöhnend ins Bett. Lange wälzte er sich herum, plötzlich begann er zu beten: „Unser Vater, der du bist im Himmel ...“

„Unser Vater, der du bist im Himmel ...“ wiederholte er.

Vier, fünfmal rekapitulierte er, aber er hatte in seiner maßlosen Aufregung die Fortsetzung vergessen.

Er saß in seinem Bett aufgerichtet und stierte ins Dunkle. Dann fiel er in wahnsinniger Erschöpfung zurück.

Er schlief zwei Stunden traumlos und dann träumte er, daß er von Bremen reise, und es war Sturm auf der See.

Er erwachte und hielt sich am Bettpfosten fest.