„Ich höre es ächzen!“ rief Carlos und richtete sich im Bett auf.

„Es ist nicht möglich, es ist zu weit“, antwortete Nicolás; aber ihm tat das Tier nicht weniger leid.

Pause.

„Weißt du was, wir wollen es töten, jetzt sofort, dann leidet es nicht mehr“, meinte Carlos.

Nicolás antwortete nicht gleich, dann aber sagte er ebenfalls entschlossen: „Ja!“ ...

Sie standen auf, nahmen eine Axt aus der Küche, sattelten ihre Maultiere und ritten davon.

Es war eine wunderbare, sternklare Nacht, die Sträucher mit ihren harten, öligen Blättern, die harten Kräuter, gespeist vom trockenen, vulkanischen Boden, dufteten.

In der Schlucht lag das Pferd und stöhnte.

Nicolás sagte zu seinem Bruder: „Carlos, du bist der Ältere, du wirst das Pferd töten!“

Aber kaum hatte er das ausgesprochen, als ihn Beschämung und Mitleid mit Carlos ergriff.