Volk, laß uns zurückkehren zur Wüste. Geben wir uns hin der Weite und Demut. Nehmen wir Abschied vom Glück, das wir noch nicht genossen.
Pest ist Kanaan, Unrat und Schmutz. Seine Äcker und Wiesen sind Kloaken und Fieberherde. Seine sanften Jordanufer wogen geil wie Dirnenbrüste, und allenthalben starrt Dreck und niedrige Lust.
Das ist das Paradies!“
Die Menge hatte mit Schaudern gehorcht.
Stürzten die Berge nicht über dem Lästrer zusammen? Verschlang der Boden ihn nicht wie Korah und seine Rotte?
Doch nichts geschah. Auch Mose sagte nichts, sondern blickte lange den Jüngling an. Aus seinen Blicken sprachen weder Strafe noch Haß. Das Volk aber murrte und verlangte den Tod des Gottesleugners.
„Ausgeburt der Wüste, von Schakalen gezeugt, du bist kein Sohn Israels.“
„Steinigt ihn.“
„Steinigt ihn.“
So rief es und drängte immer mehr auf Jobab zu, der neben Mose stand. Da erhob Mose die Hand. Schon zuckten in tausend Fäusten die Steine empor, den Knaben so zu zerschmettern. Aber ein Blick voller Schmerz und Zorn traf sie. Dann sagte Mose langsam und klar: „Tötet ihn nicht. Denn dies Kind ist heilig und von Gottes Geist erfüllt.“