[153] Vgl. die Fußnote Seite 291 über die Ungenauigkeit der Zahlenangaben.
[154] Lacour II spricht im Gegensatz zu sämtlichen anderen Quellen von 24 Linienschiffen, gibt dann aber die Gesamtstärke auch nur auf 49 an.
[155] Anschließend an Seite 298, (Ende Europäische Gewässer 1780), Kleindruck. Über die jetzt hier folgenden Verhältnisse und Ereignisse, sowie über Zusammenstöße einzelner holländischer Schiffe mit englischen sehr genaue Angaben in de Jonge, Band IV, Seite 474 ff.
[156] Besonders benützte Quellen: Clowes, Band III, Seite 505 ff.; de Jonge, Band IV, Seite 514 ff. In letzterer ist die Schlacht sehr genau mit Eingehen auf den Kampf der einzelnen Schiffe beschrieben.
[157] Sehr eingehend geschildert in de Jonge, Band IV, Seite 458 ff.
[158] François Joseph Paul Chevalier (später Comte) de Grasse-Tilly, geboren 13. September 1722, Garde-Marine 1739, Lieutenant 1754, Capitaine 1762, Chef d'Escadre 1778, Lieutenant-Général 22. März 1781, gestorben 11. Januar 1788. Er hatte sich in den beiden letzten Kriegen als tüchtiger Offizier bewährt, ohne jedoch besonders hervorzutreten. 1779 diente er unter d'Estaing, 1780 unter de Guichen in Westindien. Französische Quellen nennen ihn „tapfer, unterrichtet und erfahren, aber mehr theoretisch als praktisch beanlagt; wohl geeignet zum Geschwaderchef, aber nicht zum Führer großer Flotten“. Wir werden sehen, daß er bei der Abfahrt von Westindien nach Nordamerika Scharfblick, Schnelligkeit und Tatkraft zeigte. Bei Dominica 1782 geschlagen und gefangen genommen, schob er alle Schuld auf seine Untergebenen. Seine Taktlosigkeit hierbei sowie seine Anfechtung des kriegsgerichtlichen Spruches zog ihm die Mißachtung seiner Kameraden und die Ungnade des Königs zu.
[159] Sir Samuel Hood (1782 Baron, 1796 Viscount), geboren 1724, Kapitän 1756, Kontreadmiral 1780, Vizeadmiral 1787, Admiral der blauen Flagge 1794, der weißen 1799, gestorben 27. Januar 1816. Er nahm am Siebenjährigen Kriege als Leutnant und später als Kommandant einer Fregatte mit Auszeichnung teil. Er war ein sehr tüchtiger Admiral, wohl befähigt zur Führung großer Flotten. Er stand 1781 in Nordamerika unter Graves und 1782 unter Rodney in Westindien; beiden wies er verschiedene Fehler nach. 1782 zeichnete er sich als Oberbefehlshaber bei St. Christopher in strategischer und taktischer Hinsicht aus. Im nächsten Kriege (1793 bis 1802) befehligte er 1793/94 die Mittelmeerflotte und besetzte 1793 Toulon.
[160] Auf die Ereignisse am Lande soll nur soweit eingegangen werden, als es nötig erscheint, um die Tätigkeit der Seestreitkräfte sowie den Verlauf des ganzen Krieges beurteilen zu können; ihre Schilderung wird deshalb nicht vollständig, selbst nicht immer ganz genau sein.
[161] Nach Clowes III, Seite 489, und Mahan I, Seite 372, deren Angaben in den Hauptsachen mit den französischen Quellen übereinstimmen.
[162] Näheres hierüber vgl. Lacour II, Seite 362 und Chevalier II, Seite 237.