[201] Hauptquelle: Kirchhoff, vgl. die Anmerkung zu Seite 418. Das Werk behandelt besonders auch die Ereignisse des Schärenkrieges sehr eingehend, die hier kürzer gefaßt sind.

[202] Kirchhoff gibt Band I, Seite 328 ff., lesenswerte Angaben über die Entwicklung der Armeeflotte, sowie über die verschiedenen Schiffstypen.

[203] Das Verhalten der Nachhut grenzte hart an Verrat. Der Führer, Admiral Liljehorn, nahm seinen Posten nicht ein, er rief sogar einige seiner Schiffe zurück, die den Kampf suchten. Wahrscheinlich war sein und einiger seiner Kommandanten Verhalten Folge der Parteizwiste in Schweden; er ward kriegsgerichtlich zum Tode verurteilt, aber vom Könige zu Dienstentlassung begnadigt.

[204] Die Zahlenangaben über die Stärken der Küstenflottillen schwanken in den Quellen sehr. Wir geben sie durchweg nach Kirchhoff. Obenstehende Angabe erscheint sehr hoch, denn nach derselben Quelle besaß Schweden 1790 überhaupt nur 285 armierte Fahrzeuge und die pommersche Abteilung scheint nicht in Wiborg gewesen zu sein. Nach dem Durchbruch fanden sich dann nach Kirchhoff nur 195 im Svensksunde zusammen, obgleich nicht mehr als 21 verloren gegangen waren.


Seekriege 1739–1793.

Zeit Seite
1739–1748Der Englisch-Spanische Krieg und der Österreichische Erbfolgekrieg[45]
1756–1763Der Siebenjährige See- und Kolonialkrieg zwischen England und Frankreich (Spanien)[116]
1775–1783Der Nordamerikanische Freiheitskrieg[207]
1739–1793Kämpfe mit den Barbaresken[417]
1741–1743Schwedisch-Russischer Krieg[418]
1756–1763Die schwedische und die russische Marine im Siebenjährigen Kriege[421]
1768–1774Russisch-Türkischer Krieg[422]
1787–1791Russisch-Türkischer Krieg[424]
1788–1790Schwedisch-Russischer Krieg[425]

Seeschlachten.
Gefechte, Angriffe auf Küstenstädte.