„Na — grüßen Sie das sechste Garderegiment!“
Es klirrte von Sporen und Säbeln. Die beiden jungen Offiziere schritten kameradschaftlich an Schjelting vorbei.
„Bringen Sie ein bischen Leben an den Euphrat, Isebrink!“
„Lassen Sie sich’s gut gehen, Halim Bey!“
Erbittert trat Schjelting bei dem graubärtigen Hausherrn ein. Oh — er kannte diese vornehme Höflichkeit des Orientalen. Diese feierliche Handbewegung, Platz zur Rechten zu nehmen. Diese geschäftigen, kleinen Diener mit den Kaffeetäßchen und dem Eingemachten. Er schob das brüsk zurück. Ali Fuad Bey lächelte unter kaum merklichem Stirnrunzeln. Verstöße gegen die Form waren ihm wie jedem Morgenländer ein Greuel.
„Wie ist das, Bey: Ihr Sohn dient in der deutschen Armee?“
„So ist es.“
„Warum nicht in der englischen Flotte?“
„Als vor vier Jahren die Italiener uns überfielen und unsere Inseln besetzten, sah ich vergebens nach der englischen Flotte aus!“
„Nun — das war damals!“