„Ah!“
„Bei uns in Rußland bietet man dem Freund auf einem hölzernen Teller ‚chleb i sol‘ — Brot und Salz. Wir tragen Euch Elsaß und Lothringen entgegen...“
„Es ist zu viel!“
„Hören Sie nicht schon die Trompeten von Solferino schmettern, mein General? Sehen Sie nicht schon wieder die Adler Frankreichs von Palikao bis Veracruz die Welt durchfliegen? Mein Gott: In welcher Schlacht des zweiten Kaiserreichs kämpften Sie denn nicht? Sie standen als Milchbart unter den Ersten auf dem Malakoff...“
„Ah — Erinnern Sie mich nicht!“
„Vernehmen Sie nicht diese Schreie jenseits der Vogesen? Die Tücher wehen! Diese Frauen und Mädchen in ihren schwarzen Flügelhauben strecken die Hände aus. Die Menschheit ruft nach Frankreich!“
„Mein Gott ... mein Gott...“ Der General de Rigolet sank erschöpft auf einen Stuhl. „Nichts mehr, mein Freund! In Ihnen wohnt eine gefährliche Macht. Sie sind ein Seelenfänger. Sie spielen mit den Menschen...“
„Wie denn? Was bin ich denn?... Ein einfacher Russe!“
„Aber Sie kriechen in die gallische Haut! Sie sprechen wie ein Franzose!“
„Weil ich dies edelmütige Frankreich und sein Recht auf die Zukunft liebe!“