„Nehmen Sie einige Papiere in die Hand... So!“ Und er begann plötzlich sprudelnd, mit den Handbewegungen des Südländers, spanisch zu reden: „Le dije que se fuera sennor! Yo qensaba: Cuanto màs se da, màs piden! No puede ser... Eso no va asi corne tú piensas!“...
Die herumhantierenden Schiffsleute schauten kaum auf. Der Dampfer war voll von Maklern mit ihren Konnossementen. Daß Jemand auf kastilianisch die Mehrforderungen irgend eines Kommissionärs ablehnte, geschah alle Tage.
„Hier herunter ... schnell!“
Sie waren schon im Schiffsraum. Noch standen die Deck-Luken offen. Ein Frachtstück nach dem anderen sank klirrend am Hebelarm in den eisernen Bauch. Dessen vorderer Teil schien schon ganz gefüllt.
„Noch ein Stockwerk tiefer! Fix, eh’ man uns sieht... So... In die Ecke kommt nichts mehr hin... Das ist ein ganz hübsches Plätzchen — nich?“
Der Hanseate knipste vorsichtig in der hohlen Hand eine elektrische Taschenlaterne auf und las die Aufschriften auf den Kistenstapeln umher: Fratelli Ghirardini, Genova... Wieder die Fratelli ... nagelneues, würzig duftendes Holz... Überall auf französisch und italienisch darauf die Theerpinselzüge. ‚Vorsicht!... Leicht entzündlich! Nicht werfen!‘
„Das wird Alles in Genua ausgeladen — nich? Wir mit! Lütte Küstenfahrt! Nur schade, daß man nich ein bischen smoken kann. Aber dann fliegen wir mit in die Luft...“
„Was ist denn in den Kisten?“
Ein Blitz der Taschenlaterne: „Poudre. Polvere. Attenzione!“
„Wie denn? Die Italiener holen sich da aus Frankreich Munition?“