Innen, im Restaurant des vornehmen Mailänder Hotels, setzten sich inzwischen zwei der Herren an den gedeckten Tisch.

„Nochmals: Ihr sollt Euch rascher entscheiden! Warum warten? Ihr macht sie nur mißtrauisch...“

Der Deputierte di Barocelli wies, als er das hörte, heiter die Zähne über dem schwarzen Spitzbart und bewegte den Zeigefinger verneinend hin und her...

„Die Tedeschi?... Niemals! Für sie ist Italien eine Theaterkulisse mit Hochzeitspärchen davor! Unser Lächeln ist das der Sphinx, Signore di Schjelting!“

„Aber man befestigt die Alpen!“ sagte Nicolai von Schjelting brüsker als es sonst seine Art war. „Im nächsten Frühjahr habt Ihr es schwerer!“

„Dafür zahlt man uns vielleicht auch mehr...“

Ein verständnisinniger Blick des Deputierten über die Oliven- und Sardinenschüsselchen. Schjelting fuhr sich mit der Hand über die Stirne. Er sah bleich aus. Er sagte verbindlich und konnte dabei doch kaum einen Anklang von Verachtung unterdrücken:

„Man zahlt schon jetzt! Ich habe Vollmacht aus Petrograd! Wieviel...?“

„Zitto!“ Der Onorevole legte ihm warnend die Hand auf den Arm, während sein Landsmann, der Herausgeber des „Avvenire Italiano“, herantrat. „Vorsicht! Unter vier Augen!... Corsi darf davon nichts hören!“