„Du bist zu eifrig! Es fängt schon an, komisch zu werden, mein Lieber!“

„Still!“

Seine Eitelkeit bäumte sich auf, eben weil er ein Körnchen Wahrheit darin empfand. Er schrie es fast.

„Ah — die Moskauer Manieren!... Ich beglückwünsche Dich!“

„Ich mich nicht!“

Sie fing an zu weinen.

„Ich möchte nur wissen, warum wir uns geheiratet haben!“

„Ich auch!“ sagte er erbittert. Dabei wußten sie es Beide ganz genau, waren auch eigentlich an diese unvermeidlichen Auftritte zwischen ihnen längst gewöhnt. Ghislaine schluchzte jetzt, lang auf die Ottomane hingeworfen, wie ein verzogenes Kind. Er stand finster daneben. Nun kam über ihn die Angst eines auf ihre Schönheit stolzen Gatten. Er dachte sich: Sie wird sich Frisur und Robe zerdrücken. Sie bekommt verweinte Augen und ein verwaschenes Gesicht. Man kann sie ja gar nicht zeigen da unten!

„Ghislaine...“