„Was denn?“

„Sie haben hier ein Blatt mit Ihren wissenschaftlichen Notizen verloren!“ sagte Nicolai Schjelting. Er hatte es aus dem Staube aufgehoben und scheinbar unwillkürlich lasen dabei seine Augen die ersten Zeilen in englischer Sprache: „Vorwärts über Fosse bis Floreffe 65 Kilometer gute Straße. Kein Überblick mehr. Keine Gelegenheit, Artillerie in Stellung zu bringen. Vorsicht vor der Steilfeuerwirkung von Fort St. Heribert...“

„Oh — geben Sie bitte!“

„... Fliegeraufklärung von Charleroi aus wegen der Luftwirbel im Sambre-Thal schwieriger als über Givet-Dinant längs der Maas. Elf Eisenbahnbrücken zwischen Namur und...“

„Oh — geben Sie doch!... Danke! danke sehr!“

Der Naturfreund barg eilig das Blatt in seiner grün-lackierten Trommel. General de Rigolet nickte.

„Ah — ich kenne diese wertvollen Winke!“ sagte er befriedigt. „Es sind Auszüge aus dem geheimen Handbuch über militärische Operationen in Belgien, herausgegeben vom Englischen Nachrichtenamt! Ich hab’ es auch daheim bei mir in Paris...“

„Hüten Sie es nur vor Unberufenen, General!“

„Parbleu — ich lasse es nicht in fremde Hände fallen! Es ist streng geheim! Ihr habts Euch sauer werden lassen — Ihr da drüben! Eine Riesenarbeit steckt darin!“