„Ach, die Batteriestellung am Eck, hinter Stoßweier, zweihundert Meter nördlich von der Mühle?“ frug Paul Isebrink. Die beiden Herren im dunklen Sammtkragen entsetzten sich.
„Woher wissen Sie denn das?“
„Ich hab’ im Vorbeifahren das künstliche Wäldchen gesehen. Wenn die Bäume echt wären, könnte das Gras dahinter im Schatten eigentlich doch nicht so dicht wachsen, nicht wahr?... Herrgott, Güldenpfennig! Sie waren doch Einjähriger in meiner Kompagnie?“
„Zu Befehl, Herr Hauptmann! Ich mache schon meine vierte Offiziersübung!“
Der blonde Volksschullehrer stand dienstlich stramm und setzte sich dann auf den freien Platz zwischen dem Grafen Vläming und dem Kaiserlichen Regierungsrat und Hauptmann der Landwehr Lobegast. Männer aller Stände und Berufe hielten hier in der Feldbinde des Offiziers am Grenzwall die Wacht gegen Welschland. Dann erhob sich der Flieger und reckte seine langen Beine, um nach seiner Taube zu sehen. Es war nun schon spät am Abend. Der Vollmond stand hell am frostklaren Himmel. Die Herren hatten sich in ihre Mäntel gewickelt und saßen bei einem Glase Grogk um das flackernde Biwakfeuer. Der Major Fieser sagte:
„Wissen Sie, Isebrink, einen Fehler haben Sie immer noch: keine Frau!“
„Wie alt sind Sie denn?“
„Fünfunddreißig, Herr Oberst!“
„Na, da wird es aber Zeit!“