„Welchen denn von Ihren Vieren?“

„Wenn ich von ‚dem‘ Filius spreche, meine ich immer meinen Generalstäbler, das Paulchen!“

„Na — Ihr Vaterstolz ist nicht von Pappe!“

„...Habe auch allen Grund dazu!“

Ringsum Fahnen, Menschen, Musik. Die Bäderstadt feierte in dieser grünen Maienmitte von 1914 den alljährlichen Frühlingsbesuch des Kaisers. Eben klang von ferne die wohlbekannte Hupen-Fanfare. Tausendstimmiges Hurrah hinterdrein. Tausend Hüte hoben sich. Weiße Tücher winkten. Der Kaiser kehrte von einem Nachmittagsausflug nach der Saalburg in das Stadtschloß zurück. Er dankte mit freundlichem Ernst.

„Hurrah! Hurrah! Hurrah!“

Es verklang. Die drei alten Soldaten hatten ehrfurchtsvoll Front gemacht. Das schwarz-weiße Band von 1870 leuchtete, als sie weiterschlenderten, auf ihren schlichten schwarzen Röcken. Sie grüßten fortwährend einstige Waffenkameraden, Grauköpfe wie sie. Hunderte dieser strengen, gefurchten Gesichter sah man in Wiesbaden. Sie hoben sich aus dem Jubel und Trubel, dem Lachen der Kurgäste, dem Lärm der Ausländer um sie her als stumme Zeugen einer ehernen, fernliegenden, dem neuen Friedensgeschlecht schon halb unwahrscheinlich gewordenen Zeit.

„Wo geht Majestät eigentlich von hier hin?“

„Nach Konopischt! Zum Erzherzog-Thronfolger von Österreich!“

„Bravo!“