»Weiß nicht,« sagte die Kleine, ein triumphierendes, braunes Gesichtchen zeigend, »ich war nicht drin!«
»Ach was! Donnerschock!« Der Knabe stand ihr gegenüber.
Er blickte mit unverhohlener Bewunderung in das dunkle glühende Gesicht der Kleinen und wiederholte im Flüsterlaut seinen Lieblingsausruf: »Donnerschock!«
Sein Lob that ihr wohl.
»Komm herein,« sagte sie einladend, die Schritte in das Innere des Stalles wendend. Dicht vor ihrem Katzennest blieb sie stehen und wandte den Kopf: »Aber nicht necken,« drohte sie ernsthaft.
»Na, vor mir kannst du sicher sein,« erwiderte der Bursche grinsend, »ich dachte, die Gefahr für deine Katzen käme von dort.«
Norine hatte sich auf die Erde gesetzt und ihre Lieblinge an sich gelockt. Paul stemmte den Fuß auf eine quer über dem Boden liegende Planke und ließ sich herbei, mit überlegenem Blick auf die Tiere herabzulächeln.
»Schade!« sagte er plötzlich, ein ernstes Gesicht ziehend, und das Mädchen sah rasch zu ihm auf.
»Was ist schade?«
»O nichts – ich dachte nur so – wie schade es wäre, wenn die neue Madame es mit den Tieren so machte, wie es meine mit dem Dot« –