»Siehe,« sagt Gösta ganz ruhig zu Beerencreutz, »die Frau Gräfin ist die Dritte, die Don Juan und ich diesen Winter entführen. Aber die andern hingen an meinem Halse und küßten mich, und sie will weder von mir geküßt werden noch mit mir tanzen. Kannst du aus diesen Frauen klug werden, Beerencreutz?«

Aber als Gösta aus dem Hofe fuhr, als die Frauen schrien und die Männer fluchten, als die Schlittenglocken klingelten und die Peitschen knallten und überall Lärm und Verwirrung herrschte, da ward den Männern, die die Majorin bewachten, gar wunderlich zumute.

»Was geht denn da vor sich?« dachten sie. »Weshalb schreien die Leute?«

Plötzlich wird die Tür aufgerissen und eine Stimme ruft ihnen zu: »Sie ist fort. Jetzt fahren sie mit ihr ab.«

Und sie laufen wie verrückte Menschen davon, ohne nachzusehen, ob es die Majorin oder sonst jemand war, der verschwunden ist.

Das Glück war ihnen günstig, sie fanden sogar noch Platz in einem Schlitten. Und sie fuhren eine lange Strecke, ehe es ihnen klar ward, wer die Verfolgte war.

Aber Bergh und Vetter Kristoffer gingen ganz gemächlich nach der Tür, sprengten das Schloß und öffneten der Majorin.

Sie kam heraus. Sie standen so steif wie zwei Bildsäulen zu jeder Seite der Tür und sahen sie nicht an.

»Draußen hält ein angespannter Schlitten!«

Da ging sie hinaus, setzte sich in das Fuhrwerk und fuhr von dannen. Niemand verfolgte sie. Es wußte auch niemand, wohin sie fuhr.