»Ich denke nur daran, daß er mich betrogen hat. Er hätte mir sagen müssen, wer er ist.

»Er sagt, daß du ihn liebst.

»Das habe ich getan. Ich kann den nicht lieben, der mich betrogen hat.

»Wie hat er dich betrogen?

»Das kannst du nicht verstehen, Mutter.

»Sie wollte nicht mit ihrer Mutter von dem tausendjährigen Reich ihrer Träume sprechen, bei dessen Verwirklichung der Geliebte ihr hatte helfen sollen.

»Ebba, sagte die Gräfin, wenn du ihn liebst, sollst du nicht fragen, was er gewesen ist, sondern dich mit ihm verheiraten. Wer sich mit der Gräfin Dohna verheiratet, wird so reich und so mächtig, daß seine Jugendsünden ihm schon vergeben werden.

»Bedenke, daß ich ihm mein Wort gegeben habe, Ebba!

»Das junge Mädchen wurde leichenblaß.

»Mutter, ich sage dir, wenn du mich mit ihm verheiratest, so scheidest du mich von Gott.