»Ja, Onkel, da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen!« antwortete er lachend.

»Hast du denn keine Scham mehr im Leibe, Junge? Womit willst du denn deine Frau ernähren?«

»Ich habe nichts, Onkel! Hätte ich etwas, so würde ich mich schon hüten, ins Ehejoch zu kriechen.«

»Was du sagst, Ritter Sonnenschein! Aber die gestickte Jacke hast du dir doch anschaffen können?«

»Auf Kredit, Onkel, auf Kredit!«

»Und das Pferd, auf dem du sitzest, schöner Junker, das ist einen ganzen Packen Geld wert. Woher hast du denn das?«

»Geborgt, Onkel!«

Dem konnte der große Gutsherr nicht widerstehen. »Gott segne dich, mein Junge«, sagte er. »Du hast freilich eine Frau nötig, die dir eine gute Mitgift zubringt. Wenn du Marianne bekommen kannst, so nimm sie nur.«

Auf diese Weise war alles zwischen ihnen klipp und klar gewesen, noch ehe der Baron vom Pferde stieg. Aber Melchior Sinclaire wußte sehr wohl, was er tat, denn Baron Adrian war ein tüchtiger Bursche.

Dann war der Freier zu Marianne hineingegangen und gleich mit seinem Anliegen herausgeplatzt.