»Er schämt sich. Man könnte ja leicht glauben, daß er aus Furcht vor den Leuten täte, was er stets zu tun beabsichtigt hat.«

»Er kann den Gedanken nicht ertragen, daß man ihn zwingen will; das ist der Grund.«

»Aber er kann doch im Verborgenen helfen. In diesem Jahr bedarf es vieler Hilfe. Er kann sich jemand verschaffen, der seine Gaben austeilt. Ich verstehe das alles!« ruft Gösta aus, und seine Augen strahlen. »In diesem Jahr sollen Tausende Brot von dem erhalten, den sie mit Flüchen überhäufen.«

»So soll es sein, Gösta!«

Ein Rausch überkam diese beiden, die es so wenig verstanden hatten, den Beruf auszufüllen, den sie erwählt hatten. Die Lust ihrer Jugend, Gott und den Menschen zu dienen, überkam sie von neuem. Sie schwelgten in den Wohltaten, die sie ausführen wollten. Gösta sollte der Gehilfe des Pfarrers sein.

»Vor allen Dingen müssen wir Brot schaffen«, sagte der Pfarrer.

»Und Schullehrer müssen wir schaffen. Wir lassen Landesvermesser kommen, die den Grund und Boden austeilen. Und dann sollen die Leute es lernen, ihre Äcker zu bestellen und das Vieh zu pflegen.«

»Wir wollen neue Wege bahnen und ein neues Dorf bauen.«

»Wir wollen unten am Gießbach Schleusen anlegen, dadurch wird der Weg zwischen dem Löfsee und dem Wenersee eröffnet.«

»All der Reichtum unserer Wälder wird zu doppeltem Segen werden, wenn der Weg zum Meere frei ist.«